Effiziente Wärmeverteilung

Hydraulischer Abgleich für Ihre Heizungsanlage

Ein hydraulischer Abgleich sorgt dafür, dass jeder Raum genau mit der benötigten Wärmemenge versorgt wird. Wir unterstützen Sie bei der fachgerechten Berechnung und Einstellung Ihrer Heizungsanlage – für gleichmäßige Wärme und einen effizienten Betrieb.

  • Gleichmäßig beheizte Räume
  • Optimierte Ventileinstellungen
  • Effizienterer Anlagenbetrieb
  • Für Neu- und Bestandsgebäude
Optimal abgestimmt

Was wird beim hydraulischen Abgleich berücksichtigt?

Die Heizungsanlage wird auf den tatsächlichen Wärmebedarf der einzelnen Räume abgestimmt. Dadurch kann sich das Heizungswasser bedarfsgerecht im Gebäude verteilen.

  • 01 Wärmebedarf der Räume Ermittlung der benötigten Wärmeleistung
  • 02 Erforderliche Volumenströme Berechnung der benötigten Wassermengen
  • 03 Ventil- und Pumpeneinstellungen Abstimmung der einzelnen Anlagenkomponenten
25+ Jahre
Erfahrung
Typische Einsatzbereiche

Wann ist ein hydraulischer Abgleich sinnvoll?

Ein hydraulischer Abgleich ist besonders dann sinnvoll, wenn die Heizungsanlage verändert wird oder die Wärme im Gebäude nicht gleichmäßig ankommt. Auch für einen effizienten Wärmepumpenbetrieb und bei bestimmten Fördervorhaben kann er eine wichtige Voraussetzung sein.

Neue Heizungsanlage

Beim Austausch des Wärmeerzeugers sollten Heizflächen, Ventile und Pumpe auf die neue Anlage und den tatsächlichen Wärmebedarf abgestimmt werden.

Energetische Sanierung

Neue Fenster, Dämmmaßnahmen oder veränderte Heizflächen beeinflussen den Wärmebedarf. Die Einstellungen der Heizungsanlage sollten anschließend angepasst werden.

Ungleichmäßig warme Räume

Werden einige Räume zu warm und andere nicht ausreichend beheizt, deutet das häufig auf eine ungünstige Verteilung des Heizungswassers hin.

Geräusche oder hoher Verbrauch

Strömungsgeräusche, hohe Pumpenleistungen oder ein auffälliger Energieverbrauch können Hinweise auf eine nicht optimal eingestellte Anlage sein.

Hydraulischer Abgleich bei Fördervorhaben Bei geförderten Heizungsmaßnahmen gehört ein hydraulischer Abgleich zu den technischen Voraussetzungen. Wir prüfen, welche Anforderungen für Ihr Gebäude und das geplante Vorhaben gelten. Vorhaben prüfen lassen
Vorteile im Überblick

Warum ist ein hydraulischer Abgleich sinnvoll?

Ohne hydraulischen Abgleich verteilt sich das Heizungswasser häufig ungleichmäßig im Gebäude. Das kann dazu führen, dass einige Räume zu warm werden, während andere nicht ausreichend beheizt werden. Eine fachgerechte Abstimmung verbessert die Wärmeverteilung und kann den Betrieb der Heizungsanlage effizienter machen.

Gleichmäßige Raumtemperaturen

Jeder Heizkörper erhält die Wassermenge, die für den jeweiligen Raum benötigt wird. Dadurch kann die Wärme im Gebäude gleichmäßiger verteilt werden.

Effizienterer Heizungsbetrieb

Abgestimmte Volumenströme und Einstellungen verhindern eine unnötige Überversorgung einzelner Heizflächen und unterstützen einen bedarfsgerechten Anlagenbetrieb.

Mögliche Energieeinsparung

Eine passend eingestellte Anlage kann unnötigen Energieverbrauch reduzieren. Die tatsächliche Einsparung hängt vom Gebäude und vom bisherigen Zustand der Heizung ab.

Weniger Strömungsgeräusche

Zu hohe Volumenströme können störende Geräusche an Ventilen und Heizkörpern verursachen. Der hydraulische Abgleich kann zu einem ruhigeren Betrieb beitragen.

Besonders wichtig bei Wärmepumpen Niedrige Vorlauftemperaturen und eine passende Wärmeverteilung sind wichtige Voraussetzungen für einen effizienten Wärmepumpenbetrieb. Beratung anfragen
Schritt für Schritt

So läuft der hydraulische Abgleich ab

Grundlage für einen fachgerechten hydraulischen Abgleich sind die Gebäudedaten, der Wärmebedarf der einzelnen Räume und die vorhandenen Heizflächen. Daraus werden die benötigten Volumenströme und die passenden Einstellwerte für die Heizungsanlage ermittelt.

Gebäudedaten und Heizflächen erfassen

Zunächst werden die relevanten Gebäudedaten, Heizkörper oder Flächenheizungen sowie die vorhandenen Ventile und Komponenten aufgenommen.

Wärmebedarf und Volumenströme berechnen

Für die einzelnen Räume wird der benötigte Wärmebedarf betrachtet. Daraus ergeben sich die erforderlichen Wassermengen für die jeweiligen Heizflächen.

Einstellwerte festlegen

Auf Grundlage der Berechnung werden die passenden Voreinstellungen für Thermostatventile, Heizkreisverteiler und weitere Anlagenkomponenten festgelegt.

Umsetzung und Dokumentation

Die berechneten Werte bilden die Grundlage für die Einstellung der Heizungsanlage. Abschließend werden die Ergebnisse und Einstellwerte nachvollziehbar dokumentiert.

Berechnung und praktische Einstellung Die berechneten Einstellwerte werden an der Heizungsanlage praktisch umgesetzt. Auf Wunsch können die Unterlagen mit dem ausführenden Heizungsfachbetrieb abgestimmt werden.
Vorbereitung

Welche Unterlagen werden benötigt?

Welche Angaben für den hydraulischen Abgleich benötigt werden, hängt vom Gebäude und von der vorhandenen Heizungsanlage ab. Bereits vorhandene Pläne und technische Unterlagen erleichtern die Aufnahme und bilden eine gute Grundlage für die Berechnung.

Grundrisse und Baupläne

Grundrisse, Schnitte und vorhandene Maßangaben helfen dabei, Raumgrößen, Außenflächen und die Aufteilung des Gebäudes nachzuvollziehen.

Angaben zu Bauteilen

Informationen zu Außenwänden, Dach, Fenstern und bereits durchgeführten Sanierungen unterstützen die Ermittlung des Wärmebedarfs.

Daten zu den Heizflächen

Benötigt werden Angaben zu Heizkörpern oder Flächenheizungen. Dazu gehören beispielsweise Bauart, Abmessungen, Ventile und vorhandene Heizkreise.

Technische Anlagendaten

Unterlagen zum Wärmeerzeuger, zur Heizkreispumpe sowie zu Vorlauf- und Rücklauftemperaturen helfen bei der Abstimmung der gesamten Anlage.

Nicht alle Unterlagen sind vorhanden? Das ist kein Problem. Wir prüfen gemeinsam, welche Angaben bereits vorliegen und welche Daten für die Berechnung noch aufgenommen oder ergänzt werden müssen. Unterlagen prüfen lassen
Häufig gestellte Fragen

Fragen zum hydraulischen Abgleich

Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen zu Kosten, Dauer, Förderung, gesetzlichen Anforderungen und dem Ablauf eines hydraulischen Abgleichs.

Was ist ein hydraulischer Abgleich?

Beim hydraulischen Abgleich wird ermittelt, wie viel Heizungswasser die einzelnen Heizkörper oder Heizkreise benötigen. Anschließend werden die Volumenströme und weitere Anlagenwerte so eingestellt, dass alle Räume möglichst bedarfsgerecht mit Wärme versorgt werden.

Was kostet ein hydraulischer Abgleich?

Die Kosten hängen von der Größe des Gebäudes, der Anzahl der Räume und Heizflächen, der vorhandenen Anlagentechnik und dem Zustand der Unterlagen ab. Nach einer ersten Prüfung erhalten Sie ein individuelles Angebot für den erforderlichen Leistungsumfang.

Wie lange dauert die Durchführung?

Die Dauer richtet sich nach dem Gebäude und den vorhandenen Daten. Neben der Aufnahme der Heizflächen gehören auch die Berechnung, die Ermittlung der Einstellwerte, die praktische Einstellung und die Dokumentation zum vollständigen Ablauf.

Ist ein hydraulischer Abgleich gesetzlich vorgeschrieben?

Für bestimmte Gebäude und Heizungsmaßnahmen bestehen gesetzliche Vorgaben. Dazu gehören wassergeführte Heizungssysteme nach dem Einbau einer Heizungsanlage in Gebäuden mit mindestens sechs Wohnungen oder sonstigen selbstständigen Nutzungseinheiten. Zusätzlich kann der Abgleich bei Fördervorhaben zu den technischen Voraussetzungen gehören. Maßgeblich ist immer der konkrete Einzelfall.

Kann der hydraulische Abgleich gefördert werden?

Ein hydraulischer Abgleich kann im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude als Maßnahme der Heizungsoptimierung oder zusammen mit weiteren förderfähigen Heizungsmaßnahmen berücksichtigt werden. Dabei gelten technische Voraussetzungen und Programmbedingungen. Die Förderfähigkeit sollte deshalb vor der Beauftragung geprüft werden.

Was ist der Unterschied zwischen Verfahren A und B?

Verfahren A ist ein vereinfachtes Schätzverfahren. Die erforderlichen Einstellwerte werden anhand überschlägiger Annahmen ermittelt, ohne eine detaillierte Heizlastberechnung für jeden einzelnen Raum.

Verfahren B basiert dagegen auf einer genaueren, raumweisen Heizlastberechnung. Dabei werden der Wärmebedarf und die erforderlichen Volumenströme für jeden Raum individuell ermittelt. Für aktuelle BEG-Fördervorhaben ist grundsätzlich Verfahren B oder ein anerkanntes gleichwertiges Verfahren erforderlich.

Ist der Abgleich auch bei einer Fußbodenheizung möglich?

Ja. Auch bei Fußboden-, Wand- und anderen Flächenheizungen können die benötigten Volumenströme für die einzelnen Heizkreise berechnet und anschließend am Heizkreisverteiler eingestellt werden.

Was passiert, wenn Unterlagen fehlen?

Fehlende Unterlagen verhindern die Anfrage nicht. Wir prüfen zunächst, welche Pläne und technischen Angaben vorhanden sind. Anschließend wird festgelegt, welche Gebäudedaten oder Angaben zur Heizungsanlage noch aufgenommen werden müssen.

Förderung und Anforderungen vorab prüfen Förderbedingungen und technische Vorgaben können sich ändern. Lassen Sie deshalb vor der Beauftragung prüfen, welche Anforderungen für Ihr Gebäude und das geplante Vorhaben gelten.
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Hydraulischen Abgleich für Ihr Gebäude anfragen

Sie möchten Ihre Heizungsanlage bedarfsgerecht einstellen lassen oder benötigen einen hydraulischen Abgleich für ein Fördervorhaben? Schildern Sie uns kurz Ihr Projekt. Wir prüfen die vorhandenen Unterlagen und besprechen mit Ihnen die erforderlichen Berechnungen und nächsten Schritte.

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